Wer frisst meine Pflanze?

Schädlinge im Garten

Einige von euch kennen vielleicht diesen Moment, in dem das Herz kurz einen Schlag aussetzt, weil man eine winzige Fliege zwischen den Anzuchttöpfen sieht. Irgendwo zwischen Zorn und Stoßgebet, hofft man, dass es keine Trauermücken sind. Wenn doch, ist die Panik groß und die Tastatur glüht, um möglichst schnell ein Mittel gegen diese Biester zu finden. Um diese und andere Pflanzenzerstörer*innen soll es heute gehen. Wir sagen Trauermücke, Blattlaus, Kartoffelkäfer und co. den Kampf an. Natürlich ohne Chemie-Keule und möglichst nah am natürlichen Kreislauf.

But first – Prävention

Tagetes in Mischkultur mit Kartoffel schützt vor Nematoden-Angriffen

Ähnlich wie bei den Pflanzenkrankheiten, lässt sich ein Schädlingsbefall oft schon mit einer guten Gartenplanung vermeiden. Hier ist es besonders hilfreich, auf die richtigen Mischkulturpartner zu achten. Zwiebeln schützen zum Beispiel Möhren vor der Möhrenfliege und diese wiederum die Zwiebel vor der Zwiebelfliege, “win win” sozusagen! Wir haben ja auch schon mal von sogenannten “trap crops” erzählt, also Pflanzen, die Schädlinge von anderen fernhalten. Kapuzinerkresse ist so eine Pflanze für Blattläuse. Die Kapuzinerkresse ist quasi wie Schokolade für die Läuse und sie lassen alles andere dafür liegen. Tagetes sind übrigens die Schokolade für Schnecken. 

Viele Kräuter sind aufgrund ihrer ätherischen Öle oft nicht sonderlich beliebt bei Schädlingen, weshalb sich eine Unterpflanzung oder Randbepflanzung mit niedrigen Kräutern anbieten kann. 

Eine andere vorbeugende Maßnahme ist es, Nützlinge in seinen Garten einzuladen. Eine einzige Marienkäferlarve kann massenhaft Läuse verdrücken. Auch Schlupfwespen, Schwebfliegen und Florfliegen sind wichtige Vertilger. Um sie in den Garten zu locken, solltet ihr ein breites Angebot heimischer Blühpflanzen und geeignete Unterkunft anbieten. Die größeren Helferlein wie Kröten und Igel freuen sich über Totholz, Laub- und Steinhaufen, Wasserstellen und wilde Ecken. Natürlich gehören auch Würmer, Asseln und Ohrenkneifer zur Nützlingstruppe und sollten in keinem Garten fehlen. In unserem Beitrag  “Tierischen Helfern helfen” könnt ihr nochmal genauer nachlesen, wie ihr die Nützlinge zum Bleiben überredet.

Name it – Plagegeister

Trauermücken

Sie sind oft die ersten Schädlinge, die sich sehen lassen und gehören auch zu den Schlimmsten (subjektive Wahrnehmung). Wir haben sie fast jedes Jahr an den vorgezogenen Pflanzen und das Fiese ist, dass sie den kleinen Pflänzchen die Wurzeln abknabbern und diese dann nicht mehr genügend Wasser und Nährstoffe aufnehmen können und schließlich qualvoll sterben.

Einen Befall erkennt ihr daran, dass winzige Fliegen (2-5 mm) auf der Erdoberfläche tanzen. Sie sind nicht wirklich mobil und entfernen sich kaum von der befallenen Pflanze. Was Reproduktion angeht, sind sie aber äußerst fleißig und legen in ihren lächerlichen fünf Tagen Lebenszeit gern mal 100-200 Eier.

Vorbeugen könnt ihr einem Befall in dem ihr möglichst von unten gießt und auch erst dann, wenn die Erdoberfläche schon trocken ist. Noch bevor ihr pflanzt, könnt ihr die Erde im Backofen oder in der Mikrowelle sterilisieren. Bei uns klappt das tatsächlich ganz gut und wir hatten (auf Holz klopfen) in diesem Jahr noch keinen Befall.

Wenn die Mistviecher schon da sind, hilft es, möglichst viele Maßnahmen parallel anzuwenden. Saugt regelmäßig mit dem Staubsauger herumschwirrende Mücken ab. Hängt auch noch ein paar Gelbtafeln auf. Lasst die Erde möglichst durchtrocknen und isoliert die befallenen Pflanzen. Ihr könnt die Erdoberfläche mit feinem Sand bedecken, das soll verhindern, dass die Mücken ihre Eier ablegen. Angeblich soll es auch helfen, Streichholzköpfe in die Erde zu stecken. Wir haben das zwar versucht, konnten aber keine deutliche Verbesserung wahrnehmen. Ein kompletter Austausch der Erde kann auch helfen. Wenn ihr einen sehr starken Befall habt, könnt ihr euch im Fachhandel Nematoden besorgen. Das sind Fadenwürmer, die ihr über das Gießwasser ausbringt und die dann die Larven der Trauermücken auffuttern. 

Blattläuse

Diese Viecher halten gar nichts von Social Distancing und treten grundsätzlich in großen Gruppen auf. Oft folgt ihnen auch noch eine ganze Crowd an Ameisen. Feierwütiges Volk! Blattläuse gibt’s in vielen Formen und Farben und sie besetzen oft die ganze Pflanze. Sie saugen die Pflanzensäfte aus, was dazu führt, dass die Blätter sich kräuseln oder einrollen. Nach der ganzen Futterei scheiden sie einen klebrig süßen Honigtau aus, den sich die Ameisen gerne einverleiben. Die Liebe geht sogar soweit, dass die Ameisen die Läuse beschützen, damit sie sie weiter melken können. 

Um Blattläusen vorzubeugen, könnt ihr Nützlinge fördern. Wie bereits erwähnt, haben vor allem Marienkäferlarven richtig Hunger auf Läuse. Aber auch Florfliegen, Ohrenkneifer, Schlupfwespen, Schwebfliegen, Vögel, Hornissen und Wespen helfen bei der Bekämpfung. Wenn ihr selber Hand anlegen wollt, gibt’s im Internet unzählige Tipps. Wir versuchen es meistens erstmal mit einem harten Wasserstrahl. Läuse können nämlich nicht sehr gut schwimmen. Man kann auch Wasser, Pflanzenöl und einen Schuss Öko-Spüli mischen und die Pflanzen damit einsprühen. Die Läuse sollen dadurch von der Pflanze rutschen. Wenn ihr diese Variante ausprobiert, ist es wichtig, dass ihr danach mit klarem Wasser nachspült, da sonst die Atemöffnungen auf den Blättern verkleben würden. Es soll ebenfalls helfen, befallene Triebe mit Gesteinsmehl oder Algenkalk zu bestäuben. Auch Reinfarnbrühe oder Knoblauchtee sollen sich bei einigen schon als Mittelchen bewährt haben.

Wenn ihr die Läuse nicht vernichten, sondern nur weglocken wollt, pflanzt Kapuzinerkresse in die Nähe. Wie gesagt, das Zeug wirkt auf die Läuse wie Süßigkeiten und sie lassen alles andere liegen. Läuse solltet ihr übrigens rechtzeitig bekämpfen, da ein Lausgirl ohne männliche Hilfe bis zu sechs Klone am Tag gebären kann. Die geschlechtliche Vermehrung verschieben sie auf den Spätsommer. 

Kartoffelkäfer

Dieser Einwanderer hat sich gut an unser Klima angepasst und kaut jetzt auch im heimischen Garten Kartoffelblätter an. Kartoffelkäfer halten es nicht mal für nötig sich zu tarnen. Ihre gelb-schwarzen Streifen schreien förmlich “Hier bin ich, fang mich doch”. Auch die Gelege sind mit ihrer knalligen orangen Farbe gut zu erkennen. Ein Weibchen kann bis zu 800 Eier legen, die schon nach etwa vier Tagen schlüpfen.  Einen Kartoffelkäferbefall erkennt ihr neben den auffälligen Käfern auch daran, dass die Blätter stark angefressen sind. Eine Kolonie Käfer kann auch ein ganzes Kartoffelbeet kahl fressen. Ab Mai könnt ihr mit den Vielfraßen rechnen und solltet dann auch regelmäßig kontrollieren. 

Vorbeugend helfen auch hier Nützlinge im Garten, die die Käfer von Anfang an in Schach halten. Bei der Ernte solltet ihr außerdem darauf achten, dass möglichst wenig von der Pflanze im Beet zurück bleibt. Auch wenn wir sonst nicht so sehr für vorwinterliche Bodenbearbeitung sind, kann sie in diesem Fall gegen Kartoffelkäfer helfen, da sie im Boden überwintern.

Die effektivste Methode, die Käfer loszuwerden ist wohl das Absammeln. Schaut einmal am Tag die Kartoffeln durch und sammelt Käfer ab und zerdrückt die Gelege. Wenn ihr Hühner habt, könnt ihr die Käfer verfüttern, falls nicht, entsorgt sie über den Kompost oder tragt sie sehr weit weg. Mein Stiefvater meint, es genügt, die Pflanzen regelmäßig zu schütteln, weil die trägen Käfer es nur ein bis zweimal wieder hoch schaffen. Tatsächlich sprühen wir die befallenen Pflanzen aus Faulheit und Ekel auch manchmal einfach nur mit dem Schlauch ab. Das ist nicht ganz so effektiv wie Absammeln, hilft aber auch. 

Schnecken

Diese schleimigen Biester haben es besonders auf unseren Garten abgesehen. Alles was weich und lecker aussieht, wird weggeraspelt. Salat haben wir vollständig aufgegeben und auch Jungpflanzen kommen nicht mehr ohne Schutz ins Beet. Die spanische Wegschnecke ist bei uns besonders aktiv, leider schmeckt sie vielen Nützlingen nicht. Das ist wahrscheinlich auch das Geheimnis ihres Erfolgs. 

Generell hilft es aber auch hier, Nützlinge zu fördern, denn Igel, Amphibien und co. essen ganz gern mal so einen Schleimling. Endgegner für die Spanierin sind wohl Wurmschnegel und Tigerschnegel, weil diese die Eier der Konkurrentin fressen. Falls ihr Laufenten halten dürft, sind diese wohl der Tipp schlechthin!

Wer keine Laufenten hat, muss sich anderer Maßnahmen bedienen. Es ist hilfreich, nur morgens zu gießen, damit die Erde über den Tag abtrocknet. Schnecken sind eher nachtaktiv, weshalb ein abendliches Gießen nur dazu führen würde, dass sie sich blitzschnell im Garten bewegen können. Ihr solltet es auch vermeiden, große Flächen zu gießen (Rasensprenger). Gießt lieber direkt an den Wurzeln und lasst die umliegende Erde trocken. Für einige hat es sich wohl auch bewährt, mit “unbequemen” Materialien zu Mulchen. Schnecken mögen es angeblich nicht, über Sägespäne, Fichtennadeln oder Eierschalen zu kriechen. Wir können das nicht bestätigen, bei uns kriechen sie sogar über Rosenschnitt. 

Ansonsten hilft nur Absammeln. Solange die Pflanzen jung sind, gehen wir jeden Morgen mit dem Eimer durch und sammeln Schnecken ein. Zusätzlich kriegen frisch gepflanzte Schützlinge über Nacht eine Haube auf. Es gibt im Fachhandel Schneckenzäune, Schneckenkragen, Kupferbänder und Anstriche für Hochbeete. Wir verwenden ganz normale Schutzhütchen und das klappt ganz gut. Präparate wie Schneckenkorn machen übrigens keinen Unterschied zwischen spanischer Wegschnecke und Tigerschnegel, weshalb wir unbedingt davon abraten. Auch von Bierfallen würden wir eher abraten, weil es passieren kann, dass ihr auch noch die ganzen Schnecken aus der Nachbarschaft anlockt. Wenn ihr den Schnecken eine Falle stellen wollt, könnt ihr auch einfach Holzbretter auslegen, die Schnecken verkriechen sich nachts darunter und am Tag könnt ihr sie dann absammeln. Zu guter Letzt hilft eine regelmäßige Bodenbearbeitung, weil ihr dabei immer wieder Gelege freilegt. Wenn wir frisch durchgehackt haben, fallen immer gleich Vögel ein, die sich am Buffet bedienen. Schnecken wird man nie richtig los, aber man kann sie immer wieder ärgern und ihnen das Leben im Garten so ungemütlich wie möglich machen. Bleibt einfach dran und lasst euch nicht aus der Ruhe bringen.

Wühlmäuse

Wenn eure Pflanzen schwächeln, vertrocknen und schließlich absterben, ohne dass äußerlich irgendeine Krankheit oder ein Schädling erkennbar ist, lauert die Übeltäterin wohl unter der Erde. Es kommt auch vor, dass ganze Pflänzlein einfach so verschwinden. Hier geht’s nicht um Entführungen durch Außerirdische, sondern um die Wühlmaus. Sie werden mit bis zu 20 cm recht groß, haben graues Fell und kurze Ohren. Zu Gesicht bekommt ihr sie aber wahrscheinlich nicht. Auch bei uns haben sie schon Wurzeln abgeknabbert und rote Bete verschwinden lassen. Die Wühlmaushügel kann man übrigens gut von Maulwurfshügeln unterscheiden, weil hier die Erde neben dem Loch liegt und der Eingang zum unterirdischen Gangsystem dadurch gut zu erkennen ist.

Wir haben selbst keine Katze, aber in unserer Gartenanlage wohnt der Kater Micky und hält die Wühlmäuse gut in Schach. Auch Hunde können die Wühler abschrecken. Wenn ihr weder Hund noch Katze habt, könnt ihr versuchen die Mäuse mit anderer Mitteln zu vertreiben. Wühlmäuse haben feine Näschen, weshalb sie Stinkendes nicht so gut ertragen. Ihr könnt Hundehaare, Holunderblätterjauche, Zitronenschalen, Lavendelöl und andere intensiv riechende Sachen in die Gänge legen. Wir haben es zuletzt mit Schafswolle versucht, die haben sich die Biester wahrscheinlich genommen, um damit ihre Nester auszupolstern.

Auch die Ohren der kleinen Nager sind empfindlich. Im Handel gibt’s manchmal so kleine Geräte, die dann “Mäuseschreck” oder ähnlich heißen. Wenn ihr nichts kaufen wollt, könnt ihr auch eine Eisenstange in den Boden schlagen und immer wieder mit einem harten Gegenstand dagegen schlagen. Die Geräusche sollten aber möglichst keinem Takt folgen, weil sich die Mäuschen sonst schnell daran gewöhnen. Macht das lieber in geduckter Haltung, falls die Nachbar*innen Gartenlatschen nach euch werfen. Wenn ihr ein Hügelbeet oder ein Hochbeet anlegt, könnt ihr als Präventionsmaßnahme auch gleich zu unterst Kaninchendraht verlegen, damit die Mäuse gar nicht erst durchkommen. Allerletztes Mittel sind Fallen. Versucht aber vorher unbedingt alle Vergrämungsmaßnahmen. 

Weiße Fliege / Mottenschildlaus

Diesen Gast dürfen wir jedes Jahr auf dem Brokkoli begrüßen, sie befällt aber auch Tomaten, Paprika, Bohnen und Fuchsien. Die Mottenschildlaus selbst ist nur 2-3 mm lang, aber ihre weißen Flügel können 5 mm lang werden. Sie legen ihre winzigen grünen Eier an der Blattunterseite und hinterlassen oft einen hellen Staubbelag auf den Blättern. Einen Befall erkennt ihr gut daran, dass wenn ihr die Pflanze berührt, ein ganzer Schwarm weißer Fliegen aufsteigt.

Vorbeugend gilt auch hier, natürliche Fressfeinde wie z.B. Schlupfwespen zu fördern. Ihr solltet zusätzlich Ernterückstände und befallene Pflanzenteile immer gleich vom Beet entfernen. Bei einem leichten Befall kann es helfen, die Blätter mit Gesteinsmehl zu bestäuben. Habt ihr einen starken Befall im Gewächshaus, könnt ihr auch Schlupfwespen im Fachhandel besorgen, die erledigen das Problem dann für euch. Es gibt auch biokonforme Mittel wie z.B. Neem-Präparate oder Rapsölpräparate, die ihr nutzen könnt. Wir haben die weiße Fliege einfach gar nicht bekämpft und die Ernte war trotzdem ausreichend.

Kohlweißling

Die Raupe Nimmersatt, die die ganze Kohlernte vernichten kann, ist das Kind des Kohlweißlings. Die Raupen fressen die Blätter der Pflanzen meist bis auf’s Gerippe nieder. Die Raupen sind gut zu erkennen, da sie recht groß und auffällig sind. Der Kleine Kohlweißling hat 2,5 cm lange grünliche Raupen, die einen gelben Rückenstreifen und sehr kleine schwarze Punkte haben. Die Raupen des großen Kohlweißlings werden etwa 5 cm lang und sind gelb-grün mit schwarzen Punkten.

Neben den bereits genannten vorbeugenden Maßnahmen, könnt ihr eure Pflanzen mit Kulturschutznetzen schützen. Diese Netze helfen auch gegen andere Schädlinge, die ihre Eier direkt auf den Pflanzen ablegen. Bei leichtem Befall könnt ihr die Raupen einfach absammeln oder ebenfalls Urgesteinsmehl auf die Blätter stäuben.

Auch der Kohlweißling hat ein sensibles Näschen, weshalb ihr ihn vertreiben könnt, in dem ihr regelmäßig stark riechende Tees versprüht. Hierfür könnt ihr Wermut, Knoblauch, Lavendel oder Tomatenblätter verwenden. Als letzte Lösung ist auch hier der Einsatz von Neem-Präparaten denkbar.

Gespinstmotten

Der Anblick ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, denn Gespinstmotten legen ihre Eier zwischen Äste und Zweige und die Raupen spinnen sich dann in Gruppen ein und krabbeln in ihrer gemütlichen Stube herum. Das passiert oft an Obstgehölzen wie Pflaumen, Äpfel oder Kirschen. Die Raupen sind gelb-grünlich und werden etwa 2 cm groß. Sie ernähren sich von den Blättern des Baumes und schaden eigentlich nicht wirklich. Ein gesunder Baum ist in der Lage, nach dem Befall neue Blätter zu bilden. Da es aber wirklich unschön aussieht, könnt ihr die Gespinste trotzdem entfernen, wenn sie euch stören. Wir nutzen dafür einfach den Wasserschlauch und spülen den ganzen Baum mit einem harten Wasserstrahl ab.

Wir wissen, dass es noch jede Menge weiterer Plagegeister gibt und wollen euch mit diesem Beitrag nur einen kleinen Überblick über die Schädlinge geben, die euch mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit im Garten begegnen werden. Wir hoffen, ihr fühlt euch jetzt etwas sicherer im Umgang mit den Mitessern und könnt mit mehr Gelassenheit auf die Bekämpfung von Schädlingen blicken. Wir sehen es als natürlichen Kreislauf und können mit knirschenden Zähnen auch mal in Kauf nehmen, dass sich Dritte an unserem Obst und Gemüse bedienen. Sobald man aber abhängig von seiner Ernte ist, muss man natürlich mit etwas mehr Vehemenz in die Bekämpfung gehen. Bitte prüft immer erst umweltverträgliche Methoden und Mittel, bevor ihr mit stärkeren Maßnahmen eingreift. Die meisten Pestizide richten großen Schaden in Ökosystemen an und töten auch Nützlinge, die wir ja auf jeden Fall schützen möchten. Im Kleingarten sollte es genügen, auf mechanische Methoden wie Absammeln oder Abspülen und leichte biologische Mittel wie Jauchen und Tees zu setzen, um eure Ernte zu schützen.

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